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Hundefahrradkorb vorne montiertFahrradfahren erfreut sich bei vielen Menschen zunehmender Beliebtheit. In den letzten Jahren wurde das Netz an Radwegen in Deutschland kontinuierlich erweitert, um möglichst vielen Personen eine sichere Nutzung aller Naherholungsgebiete zu ermöglichen. Davon profitieren vor allem Familien mit Kleinkindern und Hunden. Auch Hundeliebhaber möchten nicht auf eine gesunde sportliche Betätigung in der Freizeit und im Urlaub verzichten.

Um bei einer Fahrradtour einem Hund eine sichere Transportmöglichkeit zu bieten, kommen mehrere Optionen in Betracht. Bei kleineren Hunden hat sich ein Hundefahrradkorb bewährt, bei größeren Tieren kommt ein Fahrradanhänger in Frage. Auch eine Hundefahrradleine kann zumindest bei einigen Streckenabschnitten kurzzeitig eine Alternative bieten.

Hundefahrradkorb für kleine bis mittelschwere Hunde

Ein Hundefahrradkorb eignet sich je nach seiner Größe vor allem für kleinere Hunde. In der Regel ist ein Hundefahrradkorb bis 10 kg Gewicht dafür ausreichend. Ja nach der Position der Halterung kann jedoch auch ein Hundekorb der Größe XXL bis 15 kg am Fahrrad installiert werden. Die Befestigung erfolgt entweder am Fahrradlenker direkt, am Steuerkopf, am Fahrradsattel oder unmittelbar am Gepäckträger.

Welche Arten und Modelle von Hundefahrradkörben gibt es?

Hundefahrradkörbe sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Im Unterschied zu einem normalen Fahrradkorb ist an einem Hundefahrradkorb ein Gitter angebracht, das den Hund daran hindert während der Fahrt den Korb zu verlassen. Schutzgitter sind meist aus Metall gefertigt. Der eigentliche Fahrrad-Hundekorb besteht aus den Materialien:

  • Weide,
  • Rattan,
  • oder Kunststoff

Bei der Auswahl vom Hundekorb für das Fahrrad spielen sowohl optische als auch praktische Erwägungen die Hauptrolle. Der Hundefahrradkorb soll leicht zu montieren sein und eine ausreichende Stabilität aufweisen. Zudem spielt das Gewicht, die Passform am Fahrrad und das Aussehen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.

Grundsätzliche Überlegung dabei: Hundefahrradkorb vorne oder hinten montiert?

Ein Hundekorb kann sowohl vorne im Bereich vom Fahrradlenker als auch hinten am Heck auf dem Gepäckträger montiert werden. Auch die Befestigung direkt am Sattel ist eine Möglichkeit. Der ideale Befestigungsplatz hängt dabei sehr stark vom Fahrradtyp ab. So ist beispielsweise an einem Mountainbike oft gar kein Gepäckträger vorhanden und somit die Montage dort nicht möglich. Ein Elektrofahrrad bzw. E-Bike verfügt über einen größeren Rahmendurchmesser, so dass eine Justierung am Steuerkopf mit einer Universalhalterung unter Umständen auch nicht ohne weiteres machbar ist. Auch die Anordnung und Verlegung der Bremszüge und von elektrischem Kabel ist zu berücksichtigen.

Was spricht für einen Hundefahrradkorb vorne?

Ein Fahrradkorb für einen Hund der vorne am Lenker oder am Steuerkopf angebracht ist, bietet dem Fahrer stets die Möglichkeit den Vierbeiner ständig im Blick zu haben. Vor allem bei jungen Hunden, deren Bewegungsdrang und Verhalten sich noch nicht vollständig einschätzen lässt, ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Außerdem verhält sich ein Hund, der mit seinem Herrchen stets Blickkontakt halten kann, oft auch wesentlich entspannter und ruhiger.

 

Was sind die Nachteile?
Die Montage von einem Hundefahrradkorb vorne am Lenkerkopf oder direkt am Lenker hat allerdings auch kleine Nachteile. So ist der Lenkradius etwas eingeschränkt, was vor allem bei Wendemanöver auf engen Straßen oder Wegen störend wirken kann. Bei der Anbringung direkt am Lenker, meist mit Lederriemchen, ist bei schwereren Hunden die Stabilität nicht mehr gewährleistet. Die Montage von einem Hundefahrradkorb XXL mit rund 15 Kg Gesamtgewicht im Frontbereich des Fahrrades ist unserer Erfahrung nach nicht mehr möglich.

Was spricht für einen Hundefahrradkorb hinten?

Zwar ist hier die Sicht vom Fahrer zum Hund eingeschränkt, jedoch gibt es einige Argumente die für eine Anbringung von einem Hundefahrradkorb am Heck eines Zweirades sprechen. Die Montage vom Hundefahrradkorb hinten erfolgt entweder am Gepäckträger oder an der Sattelstütze des Rades. Der Fahrradkorb für Hunde wird dabei fest an einem der beiden möglichen Plätze installiert. Ein Gesamtgewicht von 15 bis 20 kg für den Hund und den Hundefahrradkorbes sollte bei entsprechender Größe des Korbes kein Problem darstellen. Diese Art der Anbringung hat im Gegensatz zur Montage an der Frontseite des Rades keinerlei Einfluss auf das Fahrverhalten.

Was sind die Nachteile?
Wir sehen als Nachteil, dass dem Fahrer bei der Heckmontage keine freie Sicht auf Hundefahrradkorb und Hund mehr ermöglicht wird. Ständiges Zurückschauen kann die Sicherheit im Straßenverkehr beeinflussen und die Unfallgefahr zudem erhöhen.

Wo kann man einen Hundefahrradkorb kaufen?

Bei unserer Suche nach einem geeigneten Hundefahrradkorb nutzten wir das Internet und den stationären Handel. Da wir Wert darauf legten unseren kleinen Hund auch während der Fahrt jederzeit im Blick zu haben, sollte es ein Hundefahrradkorb mit einer Befestigungsmöglichkeit vorne und einem Metallgitter werden. Im stationären Fachhandel waren leider kaum Fahrradkörbe für Hunde zu finden, die diese Ansprüche ausreichend erfüllten. Selbst bekannte Anbieter wie Fressnapf hatten kaum Offerten dazu zu bieten. Weder im Fachgeschäft noch im Online-Handel. Knackpunkte die einen Kauf verhinderten waren hauptsächlich mangelhafte Befestigungsmöglichkeiten, zu breite Gitterabstände oder ein generell zu großer Fahrradkorb. Auch nach gebrauchten Hundefahrradkörben haben wir zunächst Ausschau gehalten. Nach umfangreicher Recherche kam auch einen Hundefahrradkorb gebraucht zu kaufen nicht mehr in Frage. Aufgrund teils schon sehr starker Abnutzungserscheinungen war das schnell keine Option mehr.

Fündig wurden wir schließlich bei Amazon und beim Online-Händler Zooplus. Beide hatten den Aumüller Hundefahrradkorb in ihrem Sortiment. Dieser erfüllte alle von uns geforderten Ansprüche. Ausgestattet mit einer Universalhalterung war es sogar möglich diesen an einem Elektrofahrrad mit einem etwas stärkeren Steuerkopf sicher zu befestigen. Beim Hundefahrradkorb von Aumüller handelt es sich um einen robusten Weidenkorb mit einem für einen kleinen Hund ausreichenden Abstand der Metallgitterstäbe. Alles in allem genau das was wir suchten. Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Erfahrungsbericht zum Aumüller Fahrradkorb für Hunde.

Was kostet ein Hundefahrradkorb?

Der Hundefahrradkorb von Aumüller kostet bei Zooplus 59,90 Euro Listenpreis. Da es sich um die erste Bestellung handelte wurde noch ein Neukundenrabatt von xx Prozent gewährt. Zusätzliche Gebühren wie etwa Versandkosten fielen nicht an. Hervorzuheben ist auch der mögliche Kauf auf Rechnung bei Neukunden.

Generell sind Hundefahrradkörbe je nach Ausstattung und Modell ab etwa 20 Euro zu haben. Der Hundefahrradkorb von Trixie kostet bei Amazon beispielsweise um die 19,50 Euro. Mitunter können Hundefahrradkörbe je nach Anspruch auch deutlich mehr kosten, sprich im 3-stelligen Bereich liegen.

Weitere Fragen & Antworten zum Thema Hundefahrradkorb

Worauf ist beim Kauf eines Hundefahrradkorbes besonders zu achten?

Der wohl wichtigste Punkt ist die Befestigung am Fahrrad. Geeignete, speziell dafür vorgesehene Halter sorgen für einen sicheren Transport des Hundes. In vielen Fällen ist mit so genannten Universalhalterungen eine Installation am Steuerkopf oder an der Sattelstütze problemlos machbar. Die Montage ist auch für einen Laien einfach mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. Der befestigte Hundefahrradkorb darf auf keinen Fall die Verkehrssicherheit des Fahrrades beeinträchtigen. Vor allem Scheinwerfer, Bremsleitungen usw. müssen voll funktionstüchtig bleiben. Information zur Befestigung und Halterung haben wir hier für Sie zusammengestellt.